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CS-100: meine Erfahrungen

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8 Beiträge • Seite 1 von 1

CS-100: meine Erfahrungen

Beitragvon H82m » Fr 22. Apr 2011, 11:32

Moin zusammen,

ich bin ein "alter" CS-100 Träger und möchte die Gelegenheit nutzen, ein wenig zu berichten, wie es so war und ist mit diesem KG. Vielleicht klären sich ja auf diese Art einige Fragen. Da mir in absehbarer Zeit ein neuer KG ins Haus steht ist es wohl ein geeigneter Zeitpunkt, um mal ein wenig zu berichten, vielleicht hab´ich schon bald keine Zeit mehr dazu...?! ;) Ich bediene mich dazu auch einiger meinerseits bereits getätigter postings hier aus dem Forum - um die Sache zu komplettieren. Also nicht wundern, wenn bereits bekanntes Material auftaucht. Ich bin seit jeher großer Fan von Bildern und Videos zum Erklären von Dingen - daher mehr Bild als Text.

Meines Wissens nach ist die einzige Bezugsquelle für den CS-100 der Shop auf

www.fetisch-felix.de

Der CS-100 ist eine Kombination aus Schelle und "Voll-KG" (wenn man es so nennen mag), ich ließ meinen nachrüsten mit einem Schrittband / Schrittkette:

Bild

Dieses verläuft vom untersten Rand des Bügelbogens bis zur Rückseite des Gurtes.

So ist die Schrittkette am Bügel angebracht, ggf. auch spannend für Besitzer eines CS-100 ohne Schrittkette:

Bild

So ist die Schrittkette am Gurt angebracht:

Bild

Die Länge der Kette, bei der Ermittlung der optimalen Länge war mir Lars vor Ort in seiner Werkstatt behilflich. Die Kette ist mit einem gummiartigen Schlauch überzogen. Da der Schlauch im Laufe der Jahre an den Enden beschädigt wurde, "ausfranste", habe ich diese stellen mit Isoliertape gefixt um weiteres Einreissen zu verhindern. Somit sind die "schwarzen Stellen" am Schlauch zu erklären.

Die Schrittkette soll in erster Linie die Sicherheit der CS erhöhen, aus dem normalen CS-100 konnte ich mich zu leicht befreien. Stichwort "Sicherheit". Dazu dieser Text aus dem Keuschi-Forum von mir:

ACHTUNG SPOILER! Hier berichte ich kurz und knapp über meine erfolgreichen Überlistungsversuche zum CS-100 // jahrelang hielt ich den KG für sicher und es war eine schöne Zeit - bei wem es so bleiben soll - nicht weiterlesen!

Es ist wohl angezeigt, dass ich meine in diesem Knubbel gemachte Aussage zum CS-100 zurücknehmen bzw. korrigieren muss. Der CS-100 ist für mich nicht 100%ig sicher! Ich habe den KG seit ca. sechs Jahren und man sollte meinen, dass man nach einigen Monaten des intensiven Tragens & Testens alles über einen KG in Erfahrung bringen kann, was es zu wissen gilt. Weit gefehlt, wie ich jetzt weiß. Erst vor relativ kurzer Zeit musste ich lernen, dass der CS-100 nicht 100%ig sicher ist hinsichtlich der Möglichkeit, sich bei angelgtem KG einen Orgasmus zu beschaffen. Diese Erkenntnis ist natürlich für mich als Träger sehr frustrierend, da der Glaube --> "solange der KG getragen ist ein O unmöglich" - sofort hinfällig wurde. Sehr schade und seitdem bin ich auf der Reise hin zu einem neuen KG (dazu gibt es ja bereits einen Bericht unter "Voll-KGs / Latowski").

Was mir jedenfalls an wichtigen Fakten zum CS-100 bekannt wurde: der CS-100 mit nachgerüsteter Schrittkette ist wesentlich sicherer als der CS-100 ohne Schrittkette. Ein Herausziehen des Penis war ohne Schrittkette mit "Leichtigkeit" möglich, durch die Schrittkette wird dies / ein anschließendes wieder Hineinführen des Penis sehr erschwert. Ich möchte nicht sagen, dass es unmöglich gemacht wird, mit entsprechend viel und geeignetem "Schmiermittel" ist da sicherlich einiges möglich. Besonders schade ist jedoch für mich die Tatsache, dass ich es geschafft habe, bei angelegtem CS einen Orgasmus zu bekommen - und das ging so:

zunächst wird das Hüftband soweit wie möglich nach unten geschoben, dazu ist es zwingend erforderlich, anliegendes Gewebe immer wieder nach oben zu ziehen, es unter dem Gurt durchzuquetschen. Ergebnis: die gesamte Konstruktion liegt nun tiefer, damit auch die Röhre, damit auch das Schrittband = die WIrkung des Schrittbandes ist quasi aufgehoben. Da die Röhre sich in ihrem Freiheitsgrad in der Achse der Medianlinie recht frei bewegen läßt ist hier schon mal die erste Option gegeben, sich durch Bewegen der Röhre mechanischen Reiz auf den Penis zu holen. Dazu kommt die Möglichkeit, die komplette Röhre (mit dem nun nicht mehr ganz so störendem Anhang = die gesamte Konstruktion) horizontal zum Penis zu bewegen - wieder habe ich eine Möglichkeit, stimulierend auf den Penis einzuwirken. Der Hodensack liegt ja so oder so frei und bietet ebenfalls Angriffsfläche. Kurzum: da geht was! Nur muss es gescheit angestellt werden, nämlich: ich muss es hinbekommen, dass der Penis in der Röhre noch nicht erigiert ist; Ist er komplett erigiert liegt er unter Druck an der Röhrenwandung an, eine mechanische Reizeinwirkung durch die Röhre auf den Penis wird dann so gut wie unmöglich. Es wird mit den Bewegungen der Röhre begonnen. Mit ein wenig "Feingefühl" (...Kraftdosierung, Tempo, Richtung, Intervall, zusätzliche Stimulanzien z.B. best. Fetischobjekte...) ist es dann möglich, einen Orgasmus zu bekommen. Muskelkater bekommt man von den ungewöhnlichen Bewegungen mit einiger Wahrscheinlichkeit...

So zumindest meine Erfahrung. Natürlich lassen sich am CS diverse Paramter ändern, anpassen. Ich trage das Hüftband relativ stramm um die Plauze, eine noch engere Einstellung würde die Lebensqualität deutlich mindern (schon ausprobiert, auch über längere Zeit - Probleme mit der Verdauung & ein nach wie vor mögliches Hinabschieben des Hüftbandes), die Schrittkette läßt der Röhre so gut wie kein Spiel. Doch leider, leider...ist der menschliche Körper in manchen Bereichen flexibel. Tja - es müßte verhindert werden, dass sich das Hüftband nach unten schieben läßt, dann wäre die Konstruktion gewiss sehr sicher - bloß wie?

Ach ja - spannende Erkenntnis am Rande: tragt mal euren CS ohne Silikonprofil! Das ist auf Dauer wesentlich angenehmer und hygienischer!

Ein Jammer, dass ich so neugierig war (auch wenn ich ja - wie an anderer Stelle schon festgehalten wurde - nicht alleinschuldig bin) - ein (wenn auch nur gefühlt) 100%ig sicherer KG trägt sich einfach mit einem wesentlich besseren Gefühl als einer von dem ich weiß, dass ich ihn überlisten könnte, wenn ich wollte.


Nun - dass dieser KG offenbar für mich nicht sicher ist soll nicht bedeuten, dass er grundsätzlich nicht sicher ist! Schließlich sind wir alle verschieden...irgendwie, irgendwo... ;)

Die eigentliche Konstruktion des CS-100:

So ein Bolzen ist es, der alles zusammenhält: Gurt, Penisröhre und Bügel:

Bild

Konstruktionsbedingt reibt die eine Seite des Gurtes an diesem Bolzen, im Bild erkennt man die Abnutzung am Bolzen. Dazu hat Lars, der Konstrukteur, in einem anderen Forum vor einigen Monaten Stellung bezogen, wenn ich mich recht entsinne war seine Erklärung für die Abnutzung, dass bei Reibung immer ein Material früher nachgibt als das andere, idR das weichere. ;) Leuchtet ein. In diesem Fall ist es gewollt, dass der Bolzen sich schneller abnutzt, da er das leichter zu ersetzende Teil ist. Logisch, das macht schon Sinn.

Hier ist die Gegenseite des Bolzens zu sehen, eine Kreuzschraube:

Bild

Findige Tüftler schaffen es gewiss, diese Schraube auch bei angelegtem CS-100 aufzudrehen; mit einem angewinkelten Schraubendreher sicher möglich. Weichteil und die starre Konstruktion eines KGs zusammenbringen - eine faszinierende Aufgabe, wie ich meine - gewiss kann man es besser lösen als hier?! Ich weiß es nicht, man könnte das Gewinde der Schraube natürlich abfeilen lassen, Lars kann sowas garantiert. Doch der Bolzen muss ja u.U. eines Tages gewechselt werden, da kann es sicher nicht schaden, wenn die Schraube gut zugänlich ist.

Dieses Bild zeigt das eigentliche Prinzip des CS: der Penis befindet sich in der Röhre während der Hodensack zwischen Röhre und Bügel hindurchführt, die Hoden selbst liegen dabei "außen", sodass sie nicht durch den Zwischenraum Röhre - Bügel geführt werden können:

Bild

Die Röhre gibt es in unterschiedlichen Ausführungen; leider kann ich überhaupt keinen Ratschlag geben, ob eine große oder eine eher eine kleine Röhre Sinn macht da ich selbst nur die eine kenne.

Bild

Ein einziges Urinabflussloch reicht? Mir offenbar nicht...

Hallo zusammen,

mal wieder etwas von mir zum CS-100. Diesen KG habe ich seit ca. 5 Jahren. Im Laufe der Zeit stellte ich fest, dass sich die in der Röhre befindliche Vorhaut ganz gerne durch das Urin-Abflussloch schiebt und sich somit zwischen Röhre und Kleidung legen kann. Somit ist sie allen äußeren mechanischen Einwirkungen unmittelbar ausgesetzt - und das geht ja mal gar nicht! Schmerzhaft, gefährlich - no go!

Die Lösung des Problems ist ja ganz einfach: Abdichten des Loches, z.B. mit Klebeband. Die Optik des KGs wird natürlich erheblich beeinträchtigt, doch er wird dadurch funktionaler. Seither wird das Loch grundsätzlich abgeklebt, mitunter befindet sich auch an der Frontplatte ein vorbereitetes Ersatzstück Klebeband, wenn das erste durch Feuchtigkeit seine Hafteigenschaft verloren hat. Jedenfalls - so funktioniert es wunderbar.

Am letzten Wochenende begab es sich, dass ich unter relativem Zeitdruck über 1800 Km im Auto verbringen musste...in der Eile vergass ich, das Loch abzukleben! Es kam zu keinen Quetschungen o.ä. und ich blendete schnell aus, dass ich das Loch nicht abgeklebt hatte. Ich durfte den KG dann auch nicht ablegen - was gewiss auch besser so war ;) - und erst auf der Rückfahrt, auf der Autobahn allein im Auto pendelten sich die Gedanken so langsam wieder ein und mir fiel ein, dass ich ja die ganze Zeit "offen" unterwegs war - ohoh! Kontrollgriff...und siehe da: es hatte sich diverses Weichteil aus dem Loch geschoben und sogar ein Schwellung war fühlbar. Och nö! Da vergisst man ein Mal das olle Abkleben und dann schlägt es gleich so hart zu. Im ersten Moment dachte ich an das worst-case Szenario: Gewebe ausserhalb der Röhre derart angeschwollen, dass eine Rückführung durchs Loch unmöglich wäre. ;) Das wäre ein Spaß gewesen...doch zum Glück war alles gut, alles ließ sich mit einigem Geschick durch das Loch manövrieren.

Dennoch eine lehrreiche Erfahrung: auch an turbulenten Wochenenden sollte man das Abkleben nicht vergessen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen machen können? Gibt es einen noch besseren Trick, diese Situation zu vermeiden? Ich nutze zum Anziehen oft den "Sockentrick", dadurch wird schon mal von Natur aus viel Vorhaut nach vorne / in den Bereich des Lochs gezogen - doch es gibt mMn keine bessere Möglichkeit, den CS-100 anzulegen.


Größenverstellung des Gurtes: um auf Gewichtsschwankungen etc. reagieren zu können konnte man schon den alten Gurt des CS ein wenig verstellen, das Bild zeigt die Möglichkeiten - der Bolzen kann in eines von drei Löchern gebracht werden, zwei Löcher zum Aufstecken stehen auf der anderen Seite zur Auswahl:

Bild

Der modernere Gurt soll noch mehr Spielraum diesbezüglich bieten. Ganz praktisch. Die wichtigste Erkenntnis zum Gurt war für mich, dass man unbedingt auf das Silikonprofil verzichten sollte - ja sogar muss (!), um den CS bequem tragen zu können. Evtl. habe ich ja auch eine Silikonunverträglichkeit...doch ohne das Ding ist der KG wesentlich angenehmer, komfortabler zu tragen.

Zum Verschlusssystem des CS-100: um den CS anzulegen wird zunächst die gewünschte Bohrung am einen Gurtende über den Bolzen am anderen Ende gelegt:

Bild

Dann wird die Röhre aufgesteckt:

Bild

Zuletzt wird die Verschlussplatte aufgesteckt:

Bild

In ihr sieht es so aus:

Bild

In abgeschlossenem Zustand werden somit alle Komponenten fest an ihrem Platz gehalten.

Im Grunde bin ich noch immer vom CS-100 begeistert, rein optisch gefällt er mir, er lässt sich hervorragend tragen...wäre da nur nicht das Sicherheitsproblem. Wie es zu dem Entschluss kam, einen neuen KG anzuschaffen:

die Entscheidung, sich einen Lato-KG auf den Leib schneidern zu lassen ist sicher nichts, was einem beim Rasenmähen, Müll raustragen, Zähneputzen oder über Nacht mal eben so einfällt sondern das Ergebnis eines längeren Prozesses (wie es die Anschaffung eines KGs ja immer ist, denk´ich mal). Jedenfalls in meinem Fall. Und von diesem Fall möchte ich dem interessierten Lesern gern ein wenig berichten. In verschiedenen Etappen...Entscheidungsfindung, Maßnehmen - später dann Eingewöhnung und weitere Erfahrungen.

Ich bin KG-Träger seit einigen Jahren, habe meine Erfahrungen mit einem Stahl-Schellenmodell und dem CS-100, den ich von Lars nach einigen Monaten mit einer Schrittkette nachrüsten ließ zwecks Erhöhung der Sicherheit - aus dem "normalen" CS-100 kam ich einfach zu leicht raus. So gesehen kenne ich aus eigener Erfahrung "am Mann" zwei grundsätzliche Bautypen (Schelle und Schelle + Hüftgurt). Mit einiger Sicherheit kann man bei diesen Dingen dennoch nicht von echter Erfahrung sprechen, denn schon kleine Details (etwa der Ringdurchmesser an der Schelle) können über "hui" oder "pfui" entscheiden - Schelle mit zu großem / kleinem Ring = schlecht / wobei natürlich im Einzelfall die Frage zu stellen ist, ob der Anwender die Gabe der Einsicht besitzt, den Grund der schlechten Situation zu erkennen oder ob er fortan alle Schellenmodelle verteufeln wird ;) Einen kleinen Einblick in diese beiden Bautypen habe ich wohl.

Es folgt ein kurzer Rückblick auf mir Bekannte Modelle und meine "Probleme" damit. Natürlich inhaltlich stark komprimiert auf das für mich gerade Wesentliche; sicher sehr spannende Teilaspekte wie z.B. die jeweilige Partner-Situation, Tragezeiten oder so manches technische Detail habe ich weggelassen, dafür gibt es ja die anderen Sub-Foren hier im Keuschi.

Mein Hauptanliegen an einen KG (wie es an anderen Stellen in verschiedenen Foren oft schon sehr gut bildlich geschildert wurde: das Teil muss sicher (= wenn ich den KG trage, darf es mir nicht möglich sein, mir einen Orgasmus zu verschaffen / also in angelegtem Zustand) sein! Was "sicher" bedeutet ist eine hochindividuelle Sache, das weiß ich nach meinen Erfahrungen nun sehr gut - z.B. empfand ich meinen ersten KG einige Zeit, wie lange, kann ich nicht mehr sagen - für "sicher". Los geht´s:

Lange Zeit hielt ich die Schelle für sicher. Jedoch - mit ein wenig Entdeckergeist und den richtigen Bewegungen zur richtigen Zeit ;) war ein Kommen bei angelegter Schelle möglich. Schade drum, der Kick im Kopf war weg und die Schelle damit erledigt. Sie fand über ein mittlerweile geschlossenes Forum einen neuen Besitzer, zum an die Wand nageln zu schade. Im Nachhinein kann ich leider nicht mehr sagen, ob es evtl. an einer falsch gewählten Ringgröße lag oder am Röhrendurchmesser...vll. wäre ich auch mit Plastik besser klargekommen?! Wer weiß. Eine nette Erfahrung für mich, sie bleibt nicht gänzlich in schlechter Erinnerung.

Einige Zeit später:
Lange Zeit hielt ich den CS-100 für sicher. Im Vergleich zur Schelle allein etwas völlig anderes! Das Hüftband vermittelte sofort ein Gefühl der Unnachgiebigkeit, da war nix mehr mit Röhre Vor- und Zurückschieben. "Ok", dachte ich "hätteste das mal gleich so gemacht, macht ja auch Sinn - so ein Gurt um die Hüfte...". Alles war gut. Bis zu dem Zeitpunkt, ab dem meine "Entdeckerfreude" zu groß wurde und ich verschiedene Ausbruchstrategien überdachte und schließlich ausprobierte. In diesem Fall mussten lediglich Bügel und Röhre etwas vorgeschoben werden während das Hüfband ein wenig gestaucht wurde. Well - "that´s all". Die Weichteile in dieser Region sind ja bekanntlich sehr flexibel (also ich meine jetzt gerade wirklich den Bauch und nicht, was ihr sicher denkt...). Ich konnte mich befreien und, wenn auch ein nachträglicher Wiedereinfädeln schwierig bis unmöglich war. Tricks gibbet viele - Nylonstrumpf als Einfädelhilfe, Gleitmittel zum Schmieren...da geht einiges. Jedenfalls war - ein Mal mehr - die Magie eines KGs für mich weg. Einfach so. Dank mir. ;) Doch welcher Träger ist da anders drauf? Nur weil "da unten" jetzt irgendwas aus Metall und / oder Plastik dranhängt lass´ich die Finger davon? Ein gewisser sportlicher Ehrgeiz war sicher auch mit im Spiel. Es musste also was getan werden. Der CS ist kein einfaches Modell, da ist schon richtig Pfeffer bei den Ideen dahinter, da läßt sich doch gewiss was machen. Gerade, da Lars ein echt pfiffiger, netter und zuvorkommender KG-Bauherr ist. Einige Mails und einen Besuch beim Meister später dann das:

Einige Zeit später: (genaue Zeit, die vergangen ist läßt sich für mich leider nicht mehr genau sagen)
Fast vier Jahre :) hielt ich den nachgerüsteten CS-100 für sicher. Eine Kette wurde nachgerüstet, ähnlich der Bänder, die es mittlerweile beim CS-Store zum Nachrüsten zu kaufen gibt. Der Sinn davon: das vorher beschriebene nach vorne Schieben des Bügels / der Röhre wird so stark eingeschränkt, sodass auch ein Einziehen des Bauches nix mehr bringt, um etwas aus der Röhre zu befreien. Von der Idee her genau richtig für die CS ohne Schrittband. Problem für mich am Ende: ein Kommen in der Röhre ist möglich, wenn ganz best. äußere Bedingungen erfüllt sind. ;) "Mal eben so" geht sicherlich nicht. Ganz bestimmt nicht, sogar. Das ist schon eine echte Zeremonie und man sollte sich nix vormachen: hinterher hat man Muskelkater und wenn man nicht aufpasst vielleicht sogar eine Epikondylitis! Bei mir war es einige Male sicherlich kurz davor. ;) Aber dennoch, es reicht völlig hin, wenn es ein einziges Mal hinhaut – bumms(?)-aus - mal wieder hatte ich es geschafft einer genialen Konstruktion ihre Magie zu rauben. Zu meiner Verteidigung: vielleicht trifft mich auch nur eine Teilschuld in diesem Fall, eine in absolut jeder Hinsicht bemerkenswerte, hinreißende, verständnisvolle und fürsorgliche (diese Liste ließe sich noch um diverse Zeilen ergänzen und wäre nicht übertrieben) Lady gab mir den Anreiz, "es doch mal zu versuchen" - hmmm...wenn auch nicht derart explizit...doch manchmal reicht ja ein kleines Wort zur richtigen Zeit...und aus einer im Nebensatz getätigten Aussage wird ein Appell...tja, so schnell kann´s gehen. ;) Doch ich möchte ihr nichts unterstellen... ;) Vielen Dank - ein mal mehr.


Wenn der CS-100 seine Magie nicht verloren hätte - für mich - dann würde ich wohl immer noch in den höchsten Tönen davon singen. So ist es einfach nur schade, denn er läßt sich wirklich super tragen. Ich sehe leider auch nicht wirklich Potential ihn sicherer zu machen da die Grundidee der Konstruktion nicht mehr hergibt. Schade. Doch wie gesagt - hier geht´s um meine Erfahrungen und ggf. ist der CS-100 ja für Dich durchaus sicher - das kann ich nicht wissen.

Solch kleine Einblicke können nie alle Erfahrungen wiedergeben, die gemacht wurden - ich habe sicher einige wichtige Dinge vergessen. Also fragt gerne wild drauflos.

Ach ja - der Stuhlgang mit dem Schrittband: man muss das Schrittband schon beherzt zur Seite schieben damit man zum Erfolg kommen kann. Anfangs ein echter Drahtseilakt ;), mit einiger Erfahrung kein allzu großes Problem mehr.
_____________________________
verstellbare Verschlussplatte

Beim Stöbern fand ich gerade das hier:

http://www.fetisch-felix.de/shop/produc ... llbar.html

Klingt nach einer guten Idee, die genaue technische Umsetzung mit den Imbus-Schrauben ist ggf. zu hinterfragen - Baucheinziehen, Imbus ansetzen und drauflos geschraubt...? Doch auf den ersten Blick eine echt gute Sache, denn in diesem Bereich ist ein normaler CS ja starr.

_____________________________
Ach ja: meine ollen Bilder vom CS können für nicht-kommerzielle Zwecke natürlich gerne weiterverwendet werden.
H82m
 
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Re: CS-100: meine Erfahrungen

Beitragvon wunsch » Fr 22. Apr 2011, 14:18

ich finde es ganz gut das du bemüht bist die schellen oder den cs nicht schlecht zu machen.

auch wurde jetzt des öfteren im keuschi darauf hingewiesen das wir keine wertungen zu den verschiedenen modellen machen sollen, das schaffst du sehr gut.

deshalb möchte ich meine erfahrung ergänzend dazuschreiben. ich kann aus jeder schelle, ausser sie hätte einen harnröhren plug, meinen kleinen rausziehen und wieder hereinbekommen. egal wie der ringdurchmesser ist, alle schon probiert.
dazu kommt noch, das die nächtilichen erektionen meist mit schmerzen verbunden sind. so ist es für mich sehr schwer keine schlecht meinung von den schellen wiederzugeben. das ist natürlich meine persönliche erfahrung und muss nicht für jeden zutrefen, doch ist es für mich schlecht bis gar nicht nachvollziehbar das andere diese probleme nicht haben. gerade die erfahrungen die ich immer wieder lese bestärken dieses.

doch würde ich für den anfang, zum testen immer eine schelle enfehlen.

als ich den cs das erste mal getragen habe, emphand ich ihn auch sehr gut zu tragen, angenehm sogar. schnell konnte ich wieder meinen kleinen rausziehen, diemal nicht nach oben, sonder zu seite, egal freier zugang und wieder rein kein problem. also auch schrittband nachrüsten, es wurde schwerer, ging aber noch. die röhre musste näher an den körper, doch so schnitt die scharfkantiege röhre in die haut, hatte wunde stellen und der rest des cs wurde, für mich untragbar, nur schmerzen. habe echt viel probiert, doch hatte ich keine lust die konstruktion diese kg weiter von hersteller verbessern zu lassen, da ich schon genug ausgegeben hatte und dafür schon einen voll-kg bekommen hätte. ich meine damit zweite röhre, schrittband, ring an die röhre schweisen lassen, all das ist mit kosten verbunden, die den cs nicht mehr günstig lassen.
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Re: CS-100: meine Erfahrungen

Beitragvon wunsch » Fr 22. Apr 2011, 14:44

blöde kurztext-einstellung...grummel...so schreibe ich hier weiter.

nach diese erfahrungen war das thema kg für mich fast abgeschlossen! doch hier stimmt der spruch es fängt im kopf an, mir wurde klar das es 100% sicherheit nicht geben kann, mit diesem wissen kann man neu starten und schauen was man will und braucht.

ich entschied mich für die arch von neostell. in der bekamm ich meinen ersten o in der röhre, ungewollt. doch ich konnte das problem lösen und es kann nicht mehr passieren.
auch habe ich es einmal geschaft den kleinen rauszuziehen, doch das war sehr schwierig und funz nicht in einen frust anfall den man mal als keuschling hat. ein klein wenig biegen und es klappt aber nicht mehr, totzdem würde ich nicht behaupten diese kg ist 100% sicher, doch ich bin recht zufrieden.

jetzt kann mann natürlich sagen das wenn auch der voll-kg nicht richtig sicher ist, sind die anderen modelle auch nicht viel schlechter...ist was dran!

doch ist, für mich der aufwand zu manipulieren in voll-kg wesentlich höhrer, so das ich zurück zum zweck des kg wiederfinden kann, bevor ich erfolgreich war.
das brauche ich für mich selbst und mein enmpfinden, so bin ich der voll-kg typ.
und versprochen, diese zeilen zeigen mir das ich wieder mehr toleranz zu den schellen modellen aufbringen werden muss. nur ihr müsst meine eigenen endtäuschungen, die andere auch wieder bestätigen, zu manch blöden äusserungen zu schellen, verstehen und endschuldigen.

ich hoffe ich konnte hiermit auch andere voll-kg träger zu mehr toleranz animieren. wenn die schellen für euch, wie für mich nur spielzeug sind, dann können die schellen träger halt besser spielen als wir!
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Re: CS-100: meine Erfahrungen

Beitragvon H82m » Fr 22. Apr 2011, 14:56

Hi wunsch,

jau, ich versuche, es halbwegs neutral hinzustellen; schwierig zwar, doch meine ich, dass es so fair ist. Wir alle kennen das doch, wenn ich z.B. jemandem, der keine Ahnung davon hat berichte, wie toll es irgendwo ist, eine glorifizierte Darstellung..."blabla...aufm Fischmarkt, das tollste, morgens um sechs ein Bier direkt am Hafen zu trinken, die Möwen kreischen, die Sonne geht langsam auf, der Wind...dann ein Fischbrötchen hinterher, ab in die Auktionshalle, die Livebands sind fast immer toll und anschließend hoch zur Reeperbahn 29 und da´ne Runde kickern...um neun fall ich ins Bett und hab´hoffentlich dran gedacht die Tüte voll Fisch in den Kühlschrank zu stellen vorher..." - das mag für mich die Erfüllung sein, für wen anders...sicher nicht so toll, diese mittlerweile ja doch sehr auf Touristen ausgerichtete Äkschn da. Na ja, der Vergleich hinkt ganz evtl. etwas, doch Du weißt doch, was gemeint ist, oder? Also fair auch gegenüber Lars und seinen Ideen.

Stichwort Schelle:
Ich habe vorhin beim Stöbern Bilder meiner alten, längst verkauften Schelle gefunden. Stelle ich bezeiten mal ins Forum. Es ist natürlich so, wie Du schreibst: ein Rausziehen ist möglich! Auf jeden Fall, bei mir ging es problemlos. Bei allen KGs ist das ja aus meiner Sicht dsa große Problem: Weichteil, Haut, Gewebe...der menschliche Körper und auf der anderen Seite die starre Konstruktion - wie passt das nur zusammen?! Das Wiedereinfädeln, daran sind meine Erinnerungen nicht so glorreich, doch es ist schon einige Jahre her und nichts genaues weiß ich mehr; die Eindrücke des Herausziehen-Könnens sind definitiv stärker als die Frage - bekam ich alles wieder an seinen rechten Platz. Doch mit einigem Geschick sollte es möglich sein. Nun frage ich mich natürlich auch - was ist mit all den CB-Trägern - ist da denn überhaupt kein "sportlicher Ehrgeiz" ;) , ein mal einen Ausbruchversuch zu starten?! Kein Verlangen, die Konstruktion zu überlisten? Also...ich würde mal tippen, da gibt´s ne Dunkelziffer.

Doch auch ein gemeinhin als unzulänglich bekannter KG kann zumindest eine Onanie-Hemmschwelle für den Träger sein. Kommt halt immer auf das setting, den Kontext an, in dem ein KG eingesetzt wird.

Kann Dich im Übrigen bestens verstehen, Dein Verfahren mit dem CS. Da summiert sich schnell was... :(

* * *
Hoppsa, Deinen 2. Beitrag hab´ich zu spät gesehen...und jetzt muss ich los...les´ich später, bis denne. ;)
H82m
 
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Re: CS-100: meine Erfahrungen

Beitragvon latexzwerg » Sa 14. Mai 2011, 14:46

Hallo H82m und wunsch,

sehr nett wie ihr versucht keinen auf den Schlips zu treten.
Ich persönlich sehe das nicht so eng, solange einer wegen seines persönlichen Geschmacks oder seiner Vorlieben verurteilt wird (Über Geschmack läßt sich nicht streiten)
Also H82m hatt ja in seinem letzten Beitrag eine Frage an die Schellen-Träger gestellt, von wegen sportlichen Ehrgeiz. Ihr habt ja selbst gesagt man kann mehr oder weniger leicht aus fast jedem Keuschheitsgerät ausbrechen, auf jeden Fall aus einer Schelle schneller, aber ich persönlich und einige Andere hier wollen es einfach nicht. Keuschhaltung beginnt im Kopf und nicht am Schniedel, Meine Eheherrin und ich haben unseren Vertrag abgeschlossen und der gilt für mich.
Mometan reicht mir noch das Gefühl der Schelle, falls sich das bei uns weiter entwickelt, kommt vielleicht was anderes. Meine Frau hat interesse an Fernerziehung mit Strom entwickelt.
Im Übrigen wenn ich mir die Bilder anschaue (ist halt nicht mein Standard von Verarbeitung wenn ich die Schraube, den Schlauch und die Schweißpunkte sehe) und höre wie teuer das alles ist, sehe ich keinen Grund zu wechseln. (Lieber auf einen Voll-KG sparen)

Grüße
Latexzwerg
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Re: CS-100: meine Erfahrungen

Beitragvon H82m » Sa 14. Mai 2011, 18:00

aber ich persönlich und einige Andere hier wollen es einfach nicht. Keuschhaltung beginnt im Kopf und nicht am Schniedel,


Hi Latexzwerg, aber sicher doch - von "Wollen" im klassischen Sinn (also..."heimtückisches Hintergehen der Schlüsselverwalterin" o.ä.) kann auch keine Rede sein - es ist nur das Gefühl, auch wirklich nicht zu können (selbst, wenn man doch wollte... ;) ), es ist schwer zu beschreiben. Jedenfalls reicht mir ein unsicherer (= überlistbarer) KG nicht mehr aus, das Gefühl ist zwar noch außerordentlich toll, schön, geil usw. wenn ich ihn trage, aber: für mich hat es eine wesentlich intensivere, bessere Erlebnisqualität wenn ich weiß, dass ich wirklich nicht kann; da wirkt der KG wie ein Gefühls-Multiplikator, -Verstärker. Und da spielt es dann im Grunde eine eher untergeordnete Rolle ob ich will oder nicht, hehe. :) Doch diese Erkenntnis habe ich ja nicht erst seit gestern, das zieht sich ja schon über einige Jahre und gewiss ist dieser Erfahrungsprozess nicht bei jedem so wie bei mir - warum sollte er auch - und bei mir gewiss längst noch nicht abgeschlossen.

Ein gescheiterter Überlistungsversuch steigert die für mich ohnehin schon hohe Geilheit - was will man mehr? ;) Nur - dazu muss die Konstruktion wirklich gewieft sein.

(ist halt nicht mein Standard von Verarbeitung wenn ich die Schraube, den Schlauch und die Schweißpunkte sehe)


Es geht sicher optisch schöner, doch funktional ist es allemal (also, der angeschweißte Ring hinten am Gurt macht jetzt nicht den Eindruck, als dass er jeden Moment abfallen würde), also...langt. Der Silikon (?) / Gummischlauch, der die Kette einschließt ist ja urprünglich nicht eingerissen, es ist ein wenig schade, dass er so leicht einreissen kann, ein Austausch geht nämlich nicht, nur bei einseitig gelöster Kette. Kleine Details, über die ich hinwegsehen könnte wenn der CS nur (für mich) sicher wäre...herrje.

* * *

Fernerziehung mit Strom? Da klingelt bei mir was, da gibt es doch dieses E-Play TENS-Gerät...?! Hochspannende Sache das, auch die Stromkammer, wie sie für den Latowski-KG angeboten wird - wenn sich soetwas über weitere Distanz steuern ließe...das wäre hitverdächtig. Habt ihr da zufällig eine Idee?
H82m
 
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Re: CS-100: meine Erfahrungen

Beitragvon latexzwerg » Sa 14. Mai 2011, 18:36

Hallo H82m

ich verstehe dich vollkommen.
Was ich mit der Verarbeitung meinte, da ich doch ein bisschen aufs Geld gucken muß, sollte für mich so ein Ding oder hoffentlich Mal ein Voll-Kg "perfekt" sein. Und ein bisschen Ahnung von Metallverarbeitung habe ich halt. Ich weiß aber auch das ich in gewissen Dingen sehr kritisch bin. Kleiner Hang zum Perfektionismus.
Garantiert ist der CS eine fühlbarere Vorrichtung als mein CB und auch etwas schwerer zum knacken.
Mit dem Strom- Thema muß ich mich selbst noch befassen oder noch einmal im Forum stöbern, wenn ich was finde melde ich mich bei dir.

Grüße
Latexzwerg
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Re: CS-100: meine Erfahrungen

Beitragvon wunsch » So 15. Mai 2011, 13:07

latexzwerg hat geschrieben:Was ich mit der Verarbeitung meinte, da ich doch ein bisschen aufs Geld gucken muß, sollte für mich so ein Ding oder hoffentlich Mal ein Voll-Kg "perfekt" sein. Und ein bisschen Ahnung von Metallverarbeitung habe ich halt. Ich weiß aber auch das ich in gewissen Dingen sehr kritisch bin. Kleiner Hang zum Perfektionismus.
Grüße
Latexzwerg

mit der verarbeitung hast du recht. ich bin kein metall-fachmann, doch auch mir ist das aufgefallen, besonders als ich die neosteel-produckte in der hand hielt.

doch auch für mich ist das gefühl von nichts geht mehr von grosser bedeutung, da ich mir ungern einen unbequemen kg anziehe wenn ich es auch ohne könnte.
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